Gestern Abend war ich ein reicher mann. Dann spielte ich gegen die drei Ladies. Sie waren Meisterinnen und ich verlor mein gesamtes Vermögen an sie. Der letzte Einsatz war meine Freiheit. Natürlich verlor ich.
Donnerstag, 4. Dezember 2025
Poker
Wandlung zum Guten
Ich war ein reicher Kaufmann der hart beim Geschäften war. Manchmal hatte ich ein schlechtes Gewissen, von dem gab es aber kein Geld. Ich habe eine Reise geplant, welche sehr gewinnbringend sein sollte, aber auch gefährlich. Für meine normale Begleiter war sie zu gefährlich, so engagierte ich ein Dutzend wilder männer, welche für ihren Wagemut bekannt waren.
Die Gefangennahme
Die Sonne über Hellas brannte grell, als ich mit einer begleitenden Reiterkolonne Richtung Megara ritt. Ich hatte mich für die Reise auf die Begleitung einiger rauer Männer verlassen. Ich wollte nur Schutz für meine Handelsreisen – doch die Begleiter nutzten ihre Chance und begannen unterwegs zu plündern und einzelne Frauen aus den Dörfern zu verschleppen. Die Sklavinnen wurden von ihnen getrieben und sollten unterwegs verkauft werden. Ich sagte mir selbst, ich hätte keine Wahl. Doch ein nagendes Gefühl von zunehmender Schuld und Scham begleiteten mich und wurde mit jedem Schritt grösser, weil ich wusste es war falsch.
Eines Spätnachmittags erreichte unsere Gruppe ein Hochtal zwischen zwei Bergzügen – ein grünes Band aus Wiesen, durch das ein klarer Bach floss. Dort standen Frauen: sechs von ihnen, kräftig, gut gerüstet, mit Speeren und runden Schilden. Ihre Haltung war ruhig, gefestigt, wachsam. „Beute!“, rief einer der Männer. Und ehe du etwas sagen konntest, stürmten alle los.
Doch die Frauen bewegten sich wie ein einziger Körper: geordnet, präzise, mit einer Erfahrung, die den Männern sofort das Blut gefrieren ließ. Innerhalb weniger Minuten lagen sie tot am Boden - alle waren in ihr Verderben gelaufen. So etwa hatte ich nie gesehen. Ich selbst, unbewaffnet, hielt die Hände hoch, als die Frauen kamen. Sie waren wunderbar beeindruckend. Ich fiel auf die Knie. Helena die Anführerin stieg vom Pferd und kam auf mich zu. Ihre Rüstung war einfach, funktional, ihre Haltung aufrecht. Sie schlug mich und sprach zu mir, du bist unserer Gefangener und schlug mich erneut. Ich dankte ihr und küsste ihr die Füsse. Sie fesselte meine Hände und warf eine Seil um mich und gab es einer jungen Frau, Berenike. Drei Frauen kümmerten sich um die Sklavinnen, ihnen wurde die Ketten gelöst und in einen Wagen gesetzt. Helene formierte die Kolonne neu, die Pferde von den toten männer, wie auch ihre Waffen wurde mitgenommen. In den drei Wagen sassen die Sklavinnen, welche zu vor laufen musste. Ich musste hingegen laufen.
Ich senkte den Blick. In dir mischten sich Scham, Erleichterung – und eine seltsame Form von Frieden. „Endlich muss ich keine Ausreden mehr finden… Keine Lügen, um mein eigenes Versagen zu bemänteln. Ich bin gefangen – aber vielleicht ist das besser als frei mit Schuld zu leben.“ Ich spürte zum ersten Mal seit Wochen, wie die Anspannung in mir nachliess.
Die Kriegerinnen führten mich und die Frauen in ein nahegelegenes Lager, während meine Hände gefesselt waren. Es zeigte mir unmissverständlich, dass ich nicht länger Herr meiner eigenen Schritte war. Ich akzeptierte es und folgte den Frauen.
Unterwegs sprach die Anführerin erneut zu mir: „Du wirst für deine Taten bestraft, wichtiger ist, dass du es nie mehr machen wirst. Du wirst uns Frauen dienen. Das ist die einzige gerechte Ordnung.“ Zu meiner eigenen Überraschung kam meine Antwort ohne Zögern: „Ich akzeptiere es mit Freude.“ Nicht aus Furcht. Sondern weil ich spürte die Frauen waren gerechter war als jede Entscheidung, die ich selbst getroffen hatte. Ich wurde weitergeführt, und dachte: „Vielleicht ist dies nicht mein Ende, sondern ein Anfang. Vielleicht ist Freiheit nicht das, was man besitzt, sondern was man verdient.“ Und so begann mein neues Leben – nicht als freier Kaufmann,, sondern als Gefangener von Frauen, meine Welt hatte sich verändert.
Die Kriegerinnen führten uns einen schmalen Pfad zu ihrem Lager. Die Fesseln an meinen Handgelenken schnitten nicht ein, denn sie waren fest genug, um mich zu sichern, aber nicht härter, als es nötig war. Ich spürte keinen Zorn, nur eine seltsame Ruhe. „Wie lange habe ich eigentlich schon nach einem Halt gesucht? Nach jemandem, der mir sagt, was richtig ist…?" Vor mir schritt die Anführerin. Ihre Haltung war kontrolliert, ihre Bewegungen präzise. Es war nicht die Brutalität der Männer – es war wahre Autorität, die aus innerer Stärke kam. Mit jedem Schritt wurde dir klarer. Ich will nicht fliehen. Ja, ich will nicht einmal verhandeln. Ich will bleiben.
Im Lager Die Befreiung der Sklavinnen
Als wir das Lager erreichten, versammelten sich die Frauen um mich. Es waren nicht nur Kriegerinnen, sondern auch Heilerinnen, Handwerkerinnen und die befreiten Sklavinnen, die jetzt langsam wieder Vertrauen fassten. Die Anführerin stellte sich vor mich. „Du hast dich ergeben, das spricht für dich“, sagte sie ruhig. „Aber du bist mit jenen gereist, die Leid verursacht haben. Du trägst Verantwortung.“ Ich hob den Kopf, traf ihren Blick – und spürtest, dass ihre Worte ehrlich waren: „Ich weiss. Und ich nehme eure Entscheidung an, ohne Widerstand.“
Sie studierte mein Gesicht, suchte nach Hintergedanken – doch sie fand keine. Nur ein aufrichtiges Einverständnis, das tiefer ging, als selbst ich vorher ahnen konnte.„Du akzeptierst, was wir verhängen,“ sagte sie. „Aber tust du es auch freiwillig?“Ich atmetest ein – und die Antwort kam ohne Zögern: „Ja. Nicht nur das. Ich bin erleichtert.“ Die Frauen sahen sich überrascht an. Manche skeptisch, andere mit einem Funken Verständnis. Ich sprach weiter, meine Stimme leiser: „Ich wollte Schutz… und verlor mich in der Gewalt der Männer, die ich anheuerte. Ich habe zugesehen, habe es geschehen lassen. Wenn ihr mich zu einem Sklave macht, dann ist das keine Strafe, sondern ein Versuch zum Wiedergutmachen, was ich nicht verhindert hatte.“
Ein murmelndes Raunen ging durch die Gruppe. Die Anführerin nickte schließlich.„Dann wirst du uns als Sklave dienen." Ich hatte meinen neue Platz gefunden.„Vielleicht habe ich das Gefühl, geführt zu werden, immer gebraucht“, dachte ich.
„Vielleicht war meine Freiheit nur eine Last, die ich nie tragen konnte.“ Ich arbeite an diesem Tag für sie: trug Wasser, half beim Feuerholz sammeln, reinigte Werkzeuge. Einfache Aufgaben, aber für mich hatten sie etwas Beruhigendes, fast Befreiendes.
Und je mehr ich machte, desto stärker spürte ich. Ich will, dass sie über mich entschieden. Dass sie mir sagten, was richtig war. „Vielleicht wusste ich immer, dass ich mich nicht selbst führen kann,“ dachtest du. „Vielleicht wollte ich schon lange jemanden finden, unter dessen Regeln ich leben darf.“ Und mit dieser Erkenntnis fiel endgültig alle Schwere von mir ab.
Nachdem mir erklärt wurde, dass ich Sklave werde, wurde die befreiten Sklavinnen befreit, sie freuten sich sehr. Sie erhielten frische Kleider.
Das gerechte Urteil
Am Abend versammelten sich die Frauen, auch die inzwischen freigelassenen Sklavinne erneut im Halbkreis, als die Anführerin verkündete:„Das Urteil ist gesprochen. Du wirst nicht getötet – aber du wirst neu beginnen. Als unser Sklave. Und jeder hier soll sehen, dass dies gerecht ist.“ Ich verspürte keine Furcht. Eher eine tiefe, ruhige Akzeptanz. Denn ich hatte längst entschieden, dass dies der einzige Weg war, mein altes Leben hinter mir zu lassen. Ich durfte allen Frauen die Füsse küssen.
Zwei Kriegerinnen traten vor, forderten mich mit einer kaum merklichen Handbewegung auf, meine Kleidung abzulegen. Eine Geste ohne Spott, ohne Grausamkeit – nur reine, klare Autorität. Ich folgte der Aufforderung ohne Widerstand. In dir formte sich ein Gedanke, der mich selbst überraschte: „Gut. So sieht jeder, dass ich meine Vergangenheit abgelegt habe.“
Die Strafe
Es war eine notwendige Züchtigung um die Versklavung öffentlich zu markieren. Zwei Dutzend Peitschenhiebe um mich für die Gemeinschaft sichtbar unter das neue Recht zu stellen. Ich blieb ruhig wende den Blick nicht ab. Die Anführerin sah mich prüfend an. „Du hältst es aus“, sagte sie. „Weil du es willst.“ Und ich wusste: Sie hatte recht. Das Brandzeichen, ein eiserner Stempel wurde ins Feuer gelegt, der doppelte Venusspiegel, dich als Sklaven von Frauen markierend.
Die Hitze glühte weiß. Zwei Frauen hielten meine Schultern. Dann noch auf das Hinterteil. Als das Eisen meine Haut berührte, brannte es wie ein Funke der Wahrheit. Ein Augenblick, der mein altes Leben abschnitt wie ein Seil. Dann war es vorbei.
Das Sklavengewand
Man reichte dir ein einfaches Gewand – grob, ungebleicht, aber sauber und neu.
Du streifte es über und spürtest ein angenehmes Gefühl der Leichtigkeit. Keine Ringe, keine teuren Stoffe, keine Insignien eines reichen Mannes. „Vielleicht habe ich all das nie getragen, weil ich es verdiente“, dachte ich. Es passt viel besser zu mir wie die frühere Kleidung.“ Die Kriegerinnen nickten knapp, zufrieden mit meiner Haltung.
Die erste Nacht
Man führte nich zu einem einfachen Zelt aus Segeltuch. Dort wartete bereits eine der befreiten Frauen – eine junge Frau, vielleicht etwas jünger als ich, mit wachsamen, klugen Augen. Sie war noch vorsichtig, aber nicht feindselig.
„Mir wurde die Aufsicht über dich gegeben“, sagte sie leise. Ihre Stimme war unsicher, als wüsste sie selbst noch nicht, wie sie über dich denken soll. „Ich werde dafür sorgen, dass du tust, was verlangt wird.“ Du senktest den Kopf. „Ich werde es tun.“ Sie starrte mich einen Moment lang an – überrascht, vielleicht erleichtert, vielleicht misstrauisch. Denn sie hatte mich einst mit der Gewalt meiner Männer gesehen. Nun sah sie mich in einem einfachen Gewand, ruhig, gefügig, ohne Bitterkeit. Sie gab mir einen Trank.
Als ich mich auf die schlichte Schlafmatte legte, hörtet ich das Rauschen des Windes und die fernen Stimmen der Kriegerinnen am Feuer. Und in dir breitete sich eine fast ungewohnte Ruhe aus. „Ich bin nicht gefallen“, dachte ixh, während die Müdigkeit dich einholte. „Ich habe meinen Platz gefunden.“
Ich schlief fest und am morgen weckte mich Ariadne und erzählte mir in der Nacht habe ich dich entmannt. Du wirst dich jetzt erholen. Ich dankte ihr für ihre Güte. Sie hatte gedacht, dass ich sie angreifen werde oder beschimpfen würde. Mein Anhängsel war in diesem Lager vollkommen übeflüssig.
Helene die Anführerin kam und sagte das Entmannen sei nicht geplant gewesen, aber es sei eine gute Sache, was ich ihr bestätigte. Ariadne und sie lächelten. Ich schlug Helene vor, dass die Frauen mein Eigentum einsammeln könnten, die Villa in Theben verkaufen, dass Gold und die Sklaven, damit sie nicht in die falschen Hände fallen. Wirst du uns die entsprechneden Schriftstücke ausstellen, was ich bejahte. Briseis brachte mir die Wachstäfelchen und das Siegel, wo ich schrieb, dass Xenia meinen Besitz mir bringen werde und die Villa verkaufen dürfen.
Schon nach kurzen machten sich sieben Frauen zu Pferd auf dem Weg um meinen früheres Eigentum in Besitz für die Frauengemeinschaft zu nehmen.
Die nächsten Tage erholte ich mich und begann für die Frauen zu arbeiten. Ich hatte das Gefühl etwas sinnvolles zu machen. Gelegentlich wurde ich bestraft. Ich war mit meiner neuen Rolle zufrieden.
Nach zwei Wochen kamen die sieben Frauen zurück. Sie hatten drei Wagen, welche von drei früheren Sklavinnen gesteuert wurden. Die ankommenden Frauen wurden willkommen geheisen. Helene gab den drei Sklavinnen als erstes die Freiheit. Dann berichtete Fabia. Es ging alles gut, die Villa konnten wir an die Cousine übertragen. Wir konnten die Kisten mit dem Gold und Silber transportieren. Zwei Sklavinnen wollten bei der Cousine bleiben. Die vier Sklaven haben wir unterwegs für die Galeere verkauft. Helene lobte die Rückkehrerinnen. Zu den drei Frauen sprach sie euer ehemaliger Herr ist bei uns als Sklave. Jetzt könnt ihr eine Strafe für sein früheres Verhalten verlangen. Die erste Frau sagte ein Dutzend Peitschenhiebe, die zweite ebenfalls ein Dutzend Peitschnehiebe und entmannen. Die dritte Frau fand diese Strafe auch für sinnvoll. Ich durfte nach vorne treten ging vor den drei Frauen auf die Knie, küsste ihnen die Füsse und sagte. Sechs Dutzend Peitschenhiebe wäre ein Minimum, entmannt sei ich schon. Die drei Frauen freuten sich. Die Strafe wurde fraktioniert vollstreckt.
Ich wurde zu immer härteren Arbeiten eingesetzt, war gehorsam und machte mich nützlich.